Eine Dokumentation (2. Auflage)
Nach bestem Wissen und Gewissen
Ärzte in den Fängen der Corona-Justiz
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Prof. Sucharit Bhakdi über dieses Buch:
"Was der Titel nicht erahnen lässt: Dieses Buch ist ein Geschenk – ein kostbares Geschenk an die Gesellschaft und an die Menschheit. Es stärkt die Seele und wärmt das Herz.
Die Gründe hierfür lassen sich in Worte nicht fassen, denn sie gehen über
das rein intellektuelle Verständnis hinaus.
NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN wird für die kommenden Generationen
in unserer Schatzkammer verwahrt."
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Ärzte sahen sich seit Beginn der Corona-Zeit erstmalig mit der Justiz konfrontiert. Was war passiert? Wie kam es zur Strafverfolgung von einst unbescholtenen Medizinern? Weshalb wurden die Ärztekammern gegen zuvor unauffällige Mitglieder aktiv?
Sprechen wir von Ausnahmen bzw. geht es um Einzelfälle?
Handelte es sich bei Inhaftierungen um Schwerkriminelle?
In persönlich geführten Interviews mit betroffenen Ärzten und
per Internetrecherche ging ich diesen Fragen nach.
So entstand eine geschichtsträchtige Dokumentation
mit über 50 Kollegen im medizinischen Sektor,
die einen eigenen Blick auf die Geschehnisse der Jahre 2020–2024 wirft.
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Rezension von Dr. med. Thomas Külken:
"Ich durfte das Buch vorab lesen. Es ist ein ZEITDOKUMENT ERSTEN RANGES!
Vor dem prägnant skizzierten medizinischen, juristischen und sozialen Hintergrund spricht jedes der dargestellten Schicksale eine eigene, tief ergreifende Sprache.
So gründlich wie eine Habilitationsschrift und
so anrührend wie ein Roman!"
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Das Buch ist im Oktober 2024 erschienen,
seit März 2026 in 2. Auflage mit einem Zusatzkapitel vorhanden
und ab April 2026 auch in englischer Sprache verfügbar.
Weitere Informationen auf Telegram: @nachbestemwissenundgewissen
Lektorat & Buchsatz
Besondere Freude bereitet mir die Unterstützung von Autoren,
die ihr Buch als Selfpublisher veröffentlichen wollen.
Neben dem Korrektorat bzw. Lektorat erstelle ich auf Wunsch auch den Buchsatz (InDesign) und begleite den Autor bis zur Fertigstellung des Werkes.
Hier eine Auswahl der Bücher:
1) Ich bin Marcella (Lektorat & Buchsatz)
@ 2025 Heidi Müller
ISBN: 978-3-000822-03-2
2) Träume: Briefe unserer Seele (Lektorat & Buchsatz)
@ 2025 Claudia Fügel
ISBN: 978-3-000832-92-5
Rezension:
Ein besonderes Dankeschön möchte ich meiner Lektorin, Dr. Gerburg Weiß, aussprechen, die mich mit ihrer positiven Ausstrahlung und wunderbar fröhlichen Art stets ermutigt und in meinem Bestreben bestärkt hat, dieses Buch zu vollenden.
3) COVD-19: Theoretische Fakten, Narrative und medizinische Fakten (Buchsatz)
@ 2025 Karl Heinz Franz
Rezension:
Werte Frau Weiß, Sie haben dieses Buch nicht nur mit scharfem Blick für Sprache und mit Ihrem Wissen über die Kunst der Buchgestaltung begleitet. Sie haben mich ermuntert, in vielen Gesprächen Ideen geformt, Layouts entwickelt, den Umschlag mitgestaltet und den Weg bis zum fertigen Druck in Ihre Hände genommen.
Danke, Frau Dr. Weiss – für Ihre Zeit, Ihre Geduld und Ihre Zuversicht. Dieses Buch trägt Ihre Handschrift ebenso wie meine.
4) Ganzheitliche Immunprophylaxe (Lektorat & Buchsatz)
@ 2025 Helping Crane
5) Hafergrütze und Gehirnschmalz (Buchsatz)
@ 2025 Aglaia Fuchs
ISBN 978-3-384-71494-7 Softcover
ISBN 978-3-384-71495-4 Hardcover
Rezension:
Liebe Gerburg, ich bin schwerst beeindruckt, wie wunderbar Du den Text gesetzt hast und welche guten Ideen Du eingebracht hast! Der Text ist eine Augenweide geworden.
Sogar die Zeilenübergänge reißen niemals den Sinn auseinander, es gibt so gut wie keine Worttrennungen, das Schriftbild ist super angenehm und liest sich toll, die Glyphen und Überschriften sind sehr gelungen, und die Zusammenarbeit hat enorm viel Freude gemacht, sowohl fachlich als auch menschlich – einfach klasse! Tausend Dank!
Beim nächsten Projekt gerne wieder! :-)
Ich wünsche Dir weiter so viel Freude und Begeisterung und viel Erfolg! Aglaia
6) Wortgefunkel (Lektorat & Buchsatz)
@ 2026 Torsten Anton
ISBN 978-3-384-81967-3 Hardcover
Rezension:
Wenn Worte leuchten dürfen
Liebe Gerburg, ich habe selten erlebt, dass Präzision und Empathie sich so selbstverständlich begegnen. Für diese achtsame, kluge und poetische Begleitung bin ich zutiefst dankbar. Eine Begleitung, die Sprache ernst nimmt und Poesie atmen lässt.
Für meinen Gedichtband war mir ein sensibles, sprachlich versiertes und zugleich präzises Lektorat besonders wichtig – und genau das habe ich bei dir gefunden.
Bereits nach den ersten Rückmeldungen spürte ich: Hier liest jemand nicht nur Worte, sondern zwischen den Zeilen. Mit großem Feingefühl, Respekt und einem beeindruckenden Gespür für Klang und Rhythmus hast du meine Gedichte begleitet. Du hast meine Verse nicht verändert, sondern ihnen geholfen, noch deutlicher zu leuchten. Gleichzeitig begegnete mir ein feines Gespür für das Unausgesprochene – für Pausen, Brüche und leise Intensität.
Für diese achtsame, inspirierende Zusammenarbeit, die poetische Sensibilität mit handwerklicher Exzellenz verbindet, bin ich dir von Herzen dankbar.
7) Wie wird man verrückt (Buchsatz)
@ 2026 Cordula Hayley
ISBN 978-3-384-84070-7 (print)
ISBN 978-3-384-84071-4 (ebook)
Rezension:
Vielen Dank für deine Geduld und dein Durchhaltevermögen mit meinen Problemen und Extrawünschen! Du warst immer sehr hilfsbereit und zuvorkommend und hast mir vor allem beim Impressumsservice und der Formatierung viele Sorgen abgenommen. Mein Zweitling wird bestimmt auch bei dir landen!
Mein aktuelles Buchprojekt
CORONA POESIE
Ein lyrischer Streifzug durch die Corona-Jahre
Ich habe für eine poetische Aufarbeitung der Corona-Zeit sowohl Gedichte, Lieder als auch Kurztexte von 25 Künstlern und Freischaffenden zusammengetragen (u. a. von Prof. Martin Schwab, Lyriker Klaus Ebbert, Schauspielerin Sabine Winterfeldt, Musiker Yann Song King, Chansonsänger Boris Steinberg).
Die Texte wurden bewusst ohne Zensur oder redaktionelle Eingriffe ausgewählt und zeigen ein authentisches Stimmungsbild jener Jahre – gerade auch aus einer Perspektive, die sich kritisch mit den politischen Maßnahmen auseinandersetzt. Das macht die Sammlung zu einem berührenden, aber auch wichtigen Zeugnis der jüngeren Geschichte.
Eine Zeittafel sowie Erläuterungen zu Schlüsselereignissen helfen
beim historischen Einordnen.
CORONA POESIE ist ein literarisches, einzigartiges Zeitzeugnis, das
ideal zum Verschenken geeignet ist, mit extra Platz für eine persönliche Widmung.
Das Buch ist am 15. Juli 2025 in ansprechender Aufmachung erschienen (Hardcover, hochwertiges Papier, tw. Goldschrift).
Alle Informationen auch auf Telegram: @nachbestemwissenundgewissen
Mein 1. Buchprojekt
Medizinerschwund
Wenn Ärzte gehen ...
In diesem Buch schildere ich die Corona-Jahre 2020 bis 2022 aus meiner Sicht.
Ich gewähre Einblicke in meine Gefühlswelt während
der Schließung der Zahnarztpraxis im März 2022
(im Zuge der Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht – Immunitätsnachweispflicht).
Weitere Kollegen kommen in dem Buch zu Wort und zeichnen ein Bild von den gesamtgesellschaftlichen Umständen dieser geschichtsträchtigen Zeit.
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Eine Auswahl von Rückmeldungen:
1) Es sind so viele Gemeinsamkeiten im Erlebten und Gefühlten, dass es sich wie ein Spiegel meiner eigenen Erfahrungen liest.
2) Es ist wirklich super, ehrlich, offen, menschlich.
3) Jetzt habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Es hat mich sehr berührt.
4) Dieses Buch ist sehr bewegend, ich habe einige Tränen vergossen. Brillantes Werk mit Suchtfaktor.
5) Ein grandioses Stück Zeitgeschichte. Die Autorin nähert sich dieser völlig irrsinnigen Zeit auf sehr angenehme Weise. Absolut lesenswert!
6) Dieses Buch kann die "Hand" sein, die wir uns gegenseitig reichen können. Eine Grundlage für einen wertschätzenden Austausch.
Das Buch ist im Mai 2023 erschienen und seit Oktober 2024
in 2. überarb. Auflage erhältlich.
Weitere Informationen zu Buchpräsentationen finden Sie bei Telegram unter @nachbestemwissenundgewissen
Eine Sprüchesammlung
Dieses kleine Büchlein ist schon vor vielen Jahren entstanden und beinhaltet friedvolle Quintessenzen meiner damaligen Lebenserfahrung. Sie rufen beim Leser
unterschiedliche Erinnerungen wach und lassen eigene Assoziationen entstehen.
Wunderschöne Illustrationen untermalen die einzelnen Gedankengänge.
"Wege – eine Interpretation"
von Dr. Gerburg Weiß
"Wenn einst gemeinsame Wege
zu getrennten führen,
dann sollten wir
die gemeinsamen wertschätzen,
denn es bleiben
die eigenen Wege."
(Auszug aus dem Taschenbuch "Wege - eine Interpretation", 2011)
Die 2. Neuauflage ist im Januar 2024 erschienen (ISBN 978-3-347782792).
Ein Gedicht über die Liebe
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig
Wenn die Zeit ihre Dimension verliert
Weil wir zu zweit nur noch eins sind
Wenn Du beim Schweigen meine Stimme hörst
Und ein Verstehen ohne Sprache möglich ist
Wenn durch Begegnung und Bewegung
Unsere Entwicklung als Ergebnis steht
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig
Wenn ich in Deinem Blick ertrinke
Und Deine Hände alles sagen
Wenn Dein Lächeln meine Seele berührt
Und alles in mir zu Dir möchte
Wenn mein Herz Dich einlädt zum Verweilen
Und alles an Dir willkommen ist
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig
Wenn mein Begehren keine Grenzen kennt
Weil Du mich auffängst, wenn ich falle
Wenn Deine Schwingung meine ist
Und Gleichgewicht uns beide trägt
Wenn wir uns gegenseitig schenken
Und Hingabe so selbstlos ist
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig
Wenn ich Dir sagen kann: Ich liebe Dich
Ohne Anspruch auf Besitz
Wenn alles möglich scheint zu fühlen
Und alles absichtslos geschieht
Wenn Du Dich frei fühlst in Verbindung
Und Raum für noch mehr Liebe ist
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig
Wenn ich Dir nah bin aus der Ferne
Und Vermissen mich so glücklich macht
Wenn meine Tränen fließen dürfen und auch heilen
weil Dankbarkeit aus ihnen spricht
Wenn Bilder ganze Träume malen
Und die Farben meiner Reise sind
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig
Wenn ich so lieben darf
Dann ist es göttlich
So liebe ich DICH
Bedingungslose Liebe
Neugründung in 2025
In Kürze wird hier die Vorstellung
der BuchLotsen folgen … bitte noch etwas Geduld!
Ein Fachartikel
- Burnout -
(Auszüge)
Burnout – eine Begriffsbestimmung
Ursprünglich kommt der Begriff aus der Raketentechnik und bedeutet „Brennschluss“. Dies ist genau der Zeitpunkt, in dem das Triebwerk einer Rakete abgeschaltet wird und der antrieblose Flug beginnt.
1974 wurde von dem deutschstämmigen Psychoanalytiker Freudenberger in Amerika dieser Begriff zur Beschreibung der Erscheinung des vollständigen und zunächst unerklärlichen Motivationsverlustes geprägt.
Zu Beginn wurde dieses Phänomen bei den „helfenden“ Berufszweigen beschrieben (Krankenschwestern, Sozialarbeiter). In Deutschland ist die besondere Gefährdung der „hilflosen Helfer“ vor allem seit Schmidbauers Buch (1977) diskutiert worden.
Christina Maslach und Ayala Pines aus Kalifornien haben weitere Sozialberufe untersucht (ab 1976). Maslach & Jackson entwickelten 1981 das gängigste Instrument zur Erfassung von Burnout: den Maslach-Burnout-Inventory, der 1986 überarbeitet wurde. Burisch beschreibt 1989 einschlägig die Theorie der inneren Erschöpfung in seinem Buch „Das Burnout-Syndrom“ (2. Auflage 1994).
Schließlich gerieten auch andere Berufsgruppen und der private Bereich ins Blickfeld.
Burnout ist „…ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen – durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaft - kommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt.“ (Freudenberger 1994)
Auch wenn Burnout zunächst als Erschöpfungszustand in der Berufswelt angesehen wurde, ist ein „Ausbrennen“ durch den privaten Bereich immer mehr in die Diskussion gekommen. Das erscheint geradezu logisch, wenn man beachtet, dass bestimmte Faktoren der Persönlichkeitsstruktur eine entscheidende Rolle spielen, ob Burnout entsteht oder nicht.
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Burnout – ein Prozess
Burnout ist als Prozess zu verstehen. Es kommt dem stetigen Abbrennen eines Lagerfeuers gleich, wobei das Nachlegen von Brennbarem langsamer erfolgt, als das Herunterbrennen. Die Glut hält lange. Wer ausbrennt, muss zuvor gebrannt haben.
Dieser Prozess läuft in 3 Phasen ab:
In der ersten Phase ist man sehr leistungsfähig, man arbeitet auf Hochtouren sozusagen. Das kann über Jahre so gehen. Der eigene Akku wird über Gebühr strapaziert und mehr entladen als wieder aufgeladen. Die Seele bleibt auf der Strecke. Der Ärger ist ein Leitsymptom und macht sich durch aggressives Verhalten bemerkbar.
In der zweiten Phase reagiert der Körper mit Rückzug. Die Leistungskraft, die Kreativität nimmt ab, wenn auch noch nicht wirklich spürbar für die Umwelt. In dieser Übergangsphase wird ein gewisses Fluchtverhalten an den Tag gelegt: man meidet Enttäuschungen und Minimaltraumen, schafft Distanz. Die Mitmenschlichkeit wird deutlich reduziert. Angst entsteht, die nicht wirklich begründet scheint.
Die dritte Phase geht einher mit innerer Leere, der eigene Akku tendiert gegen null. Die Isolation bestimmt diese Phase. Man ist nicht leistungsfähig, völlig erschöpft. Lebensunlust macht sich breit. Suchtverhalten und Depression spielen eine große Rolle. Diese letzte Phase ist allgemein als Burnout bekannt.
Burnout lässt sich am besten verhindern, wenn wir es so schnell wie möglich als solches erkennen. Je eher die Tendenz bemerkt wird, desto leichter ist ein Ausstieg möglich. Maschinen stopp! Anker setzen! Aber gerade die erste Phase wird meist verkannt und nicht ernst genommen.
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Die 3 Phasen von Stress
Die Alarmreaktion ist die erste physiologische Reaktion, wenn wir uns einer Stress-Situation ausgesetzt sehen. Die Aktivierung des Sympathikus bewirkt die Ausschüttung eines ganzen Hormoncocktails (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol, Corticosteron - alle Mann an Deck!). Das hat eine Steigerung der Herzfrequenz, erhöhten Blutdruck, erhöhte Blutzuckerwerte und Atemfrequenz, sowie einen Anstieg der Magensäureproduktion zur Folge. Maximale Leistungsbereitschaft, um sofort reagieren zu können: Verbesserte Durchblutung von Herz, Hirn und Muskeln und bessere Belüftung der Lungen. Das eigene Schiff nimmt richtig Fahrt auf, alle Segel sind gesetzt bei Windstärke 10.
Wenn der Stressfaktor anhält, dann gibt es eine Gegenreaktion, um den hohen Energieverbrauch zu senken. Die Widerstandsphase setzt ein. Die Windstärke lässt nach. Dafür ist der Parasympathikus zuständig. Er sorgt unter anderem für ein Zusammenziehen der Bronchien, vermehrten Speichelfluss sowie für die Anregung der Magen-, Darm- und Blasentätigkeit. Dabei bleibt die Ausschüttung der Stresshormone hoch. Entzündliche Prozesse und eine Schwächung der Fortpflanzungsorgane können die Folge sein.
Durch die anhaltende Bereitstellung energierelevanter Stoffe, kommt es zu „Nachschubproblemen“. Die Möglichkeiten der Anpassung gehen verloren – die Erschöpfungsphase beginnt. Es sind alle Segel gesetzt, aber die große Flaute kommt. Die Funktion des Immunsystems und der Geschlechtsdrüsen ist beeinträchtigt. Langzeitfolgen können schwere Erkrankungen sein: Bluthochdruck, Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs und der Nieren, Stoffwechselstörungen, Entzündungsprozesse und Allergien.
Von besonderer Bedeutung ist die Änderung der Hirnwellentätigkeit, wenn wir unter Stress stehen.
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Burnout – eine Chance
Aber Burnout ist mehr. Denn Burnout führt uns in eine Lebenskrise, die wir auch als Chance sehen können. Burnout will uns etwas sagen. Wir werden gezwungen, uns mit uns selber, unserem Leben, unseren Werten und Zielen auseinanderzusetzen. Ein Warnsystem sozusagen, damit es am Ende unseres Lebens nicht womöglich heißt: Thema verfehlt!
Diese Auseinandersetzung müssen wir aber nicht erst führen, wenn Burnout auf dem Plan steht, wenn wir drohen auf einer Sandbank zu stranden. Dann bedarf es oft der Hilfe von außen, die man in Form eines Coaches, eines Psychotherapeuten, eines Buches, eines Seminars oder eines Freundes in Anspruch nehmen sollte. Ein anderes Schiff muss uns ins Schlepptau nehmen, um von der Sandbank loszukommen. Fragen und Interventionen können durch den eigenen Veränderungsprozess helfen.
Zunächst ist es von Bedeutung, dass man sich selber in den Mittelpunkt rückt und den derzeitigen Standort bestimmt.
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(Auszüge aus meinem Fachartikel, 2008)