Ein Buchprojekt



Medizinerschwund

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Wenn Ärzte gehen ...




In diesem Buch schildere ich die Corona-Jahre 2020 bis 2022 aus meiner Sicht. 
Ich gewähre Einblicke in meine Gefühlswelt während der Schließung der Zahnarztpraxis im März 2022
(im Zuge der Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht  – Immunitätsnachweispflicht). 
   ✨✨✨
 Weitere Kollegen kommen in dem Buch zu Wort und zeichnen ein Bild von den gesamtgesellschaftlichen Umständen dieser geschichtsträchtigen Zeit. 



Eine Auswahl von Rückmeldungen:

1) Es sind so viele Gemeinsamkeiten im Erlebten und Gefühlten, dass es sich wie ein Spiegel meiner eigenen Erfahrungen liest.
2) Es ist wirklich super, ehrlich, offen, menschlich.
3) Jetzt habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen. Es hat mich sehr berührt.
4) Dieses Buch ist sehr bewegend, ich habe einige Tränen vergossen. Brillantes Werk mit Suchtfaktor.
5) Ein grandioses Stück Zeitgeschichte. Die Autorin nähert sich dieser völlig irrsinnigen Zeit auf sehr angenehme Weise. Absolut lesenswert!
6) Dieses Buch kann die "Hand" sein, die wir uns gegenseitig reichen können. Eine Grundlage für einen wertschätzenden Austausch.

Im Herbst 2024 sind Buchpräsentationen in 

  • Leipzig,
  • Dresden,
  • Halle,
  • Weimar und
  • Magdeburg angedacht. 


Sehr gern können Sie sich über das Kontaktformular dazu anmelden.
Falls Sie selber eine Lesung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz organisieren möchten, dann einfach anfragen und wir planen zusammen. Meine unterhaltsame und kostenfreie Präsentation dauert 60 bis 90 Minuten, die technische Ausstattung (bis auf eine Leinwand) bringe ich selber mit. 



Das Buch ist im Selfpublishing erschienen und kann hier bestellt werden:


Eine Sprüchesammlung



"Wege  -  eine Interpretation"




von Dr. Gerburg Weiß



"Wenn einst gemeinsame Wege zu getrennten führen, 

dann sollten wir die gemeinsamen wertschätzen, 

denn es bleiben 

die eigenen Wege."




(Auszug aus dem Taschenbuch "Wege - eine Interpretation", 2011)

Die 2. Neuauflage ist im Januar 2024 erschienen.

   Ein Fachartikel


- Burnout -

(Auszüge)


Burnout – eine Begriffsbestimmung 

 

Ursprünglich kommt der Begriff aus der Raketentechnik und bedeutet „Brennschluss“.  Dies ist genau der Zeitpunkt, in dem das Triebwerk einer Rakete abgeschaltet wird und der antrieblose Flug beginnt. 

 

1974 wurde von dem deutschstämmigen Psychoanalytiker Freudenberger in Amerika dieser Begriff zur Beschreibung der Erscheinung des vollständigen und zunächst unerklärlichen Motivationsverlustes geprägt. 

 

Zu Beginn wurde dieses Phänomen bei den „helfenden“ Berufszweigen beschrieben (Krankenschwestern, Sozialarbeiter). In Deutschland ist die besondere Gefährdung der „hilflosen Helfer“ vor allem seit Schmidbauers Buch (1977) diskutiert worden. 

Christina Maslach und Ayala Pines aus Kalifornien haben weitere Sozialberufe untersucht (ab 1976). Maslach & Jackson entwickelten 1981 das gängigste Instrument zur Erfassung von Burnout: den Maslach-Burnout-Inventory, der 1986 überarbeitet wurde. Burisch beschreibt 1989 einschlägig die Theorie der inneren Erschöpfung in seinem Buch „Das Burnout-Syndrom“ (2. Auflage 1994).

Schließlich gerieten auch andere Berufsgruppen und der private Bereich ins Blickfeld.

 

Burnout ist „…ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen – durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaft - kommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt.“ (Freudenberger 1994) 

 

Auch wenn Burnout zunächst als Erschöpfungszustand in der Berufswelt angesehen wurde, ist ein „Ausbrennen“ durch den privaten Bereich immer mehr in die Diskussion gekommen. Das erscheint geradezu logisch, wenn man beachtet, dass bestimmte Faktoren der Persönlichkeitsstruktur eine entscheidende Rolle spielen, ob Burnout entsteht oder nicht.

 

 

...

 

 

 

Burnout – ein Prozess

 

Burnout ist als Prozess zu verstehen. Es kommt dem stetigen Abbrennen eines Lagerfeuers gleich, wobei das Nachlegen von Brennbarem langsamer erfolgt, als das Herunterbrennen. Die Glut hält lange. Wer ausbrennt, muss zuvor gebrannt haben.

 

Dieser Prozess läuft in 3 Phasen ab: 

 

In der ersten Phase ist man sehr leistungsfähig, man arbeitet auf Hochtouren sozusagen. Das kann über Jahre so gehen. Der eigene Akku wird über Gebühr strapaziert und mehr entladen als wieder aufgeladen. Die Seele bleibt auf der Strecke. Der Ärger ist ein Leitsymptom und macht sich durch aggressives Verhalten bemerkbar.

 

In der zweiten Phase reagiert der Körper mit Rückzug. Die Leistungskraft, die Kreativität nimmt ab, wenn auch noch nicht wirklich spürbar für die Umwelt. In dieser Übergangsphase wird ein gewisses Fluchtverhalten an den Tag gelegt: man meidet Enttäuschungen und Minimaltraumen, schafft Distanz. Die Mitmenschlichkeit wird deutlich reduziert. Angst entsteht, die nicht wirklich begründet scheint.

 

Die dritte Phase geht einher mit innerer Leere, der eigene Akku tendiert gegen null. Die Isolation bestimmt diese Phase. Man ist nicht leistungsfähig, völlig erschöpft. Lebensunlust macht sich breit. Suchtverhalten und Depression spielen eine große Rolle. Diese letzte Phase ist allgemein als Burnout bekannt.

 

Burnout lässt sich am besten verhindern, wenn wir es so schnell wie möglich als solches erkennen. Je eher die Tendenz bemerkt wird, desto leichter ist ein Ausstieg möglich. Maschinen stopp! Anker setzen! Aber gerade die erste Phase wird meist verkannt und nicht ernst genommen.

 

...

 

Die 3 Phasen von Stress

 

Die Alarmreaktion ist die erste physiologische Reaktion, wenn wir uns einer Stress-Situation ausgesetzt sehen. Die Aktivierung des Sympathikus bewirkt die Ausschüttung eines ganzen Hormoncocktails (Adrenalin, Noradrenalin, Cortisol, Corticosteron - alle Mann an Deck!). Das hat eine Steigerung der Herzfrequenz, erhöhten Blutdruck, erhöhte Blutzuckerwerte und Atemfrequenz, sowie einen Anstieg der Magensäureproduktion zur Folge. Maximale Leistungsbereitschaft, um sofort reagieren zu können: Verbesserte Durchblutung von Herz, Hirn und Muskeln und bessere Belüftung der Lungen.  Das eigene Schiff nimmt richtig Fahrt auf, alle Segel sind gesetzt bei Windstärke 10. 

 

Wenn der Stressfaktor anhält, dann gibt es eine Gegenreaktion, um den hohen Energieverbrauch zu senken. Die Widerstandsphase setzt ein. Die Windstärke lässt nach. Dafür ist der Parasympathikus zuständig. Er sorgt unter anderem für ein Zusammenziehen der Bronchien, vermehrten Speichelfluss sowie für die Anregung der Magen-, Darm- und Blasentätigkeit. Dabei bleibt die Ausschüttung der Stresshormone hoch. Entzündliche Prozesse und eine Schwächung der Fortpflanzungsorgane können die Folge sein. 

 

Durch die anhaltende Bereitstellung energierelevanter Stoffe, kommt es zu „Nachschubproblemen“. Die Möglichkeiten der Anpassung gehen verloren – die Erschöpfungsphase beginnt. Es sind alle Segel gesetzt, aber die große Flaute kommt. Die Funktion des Immunsystems und der Geschlechtsdrüsen ist beeinträchtigt. Langzeitfolgen können schwere Erkrankungen sein: Bluthochdruck, Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs und der Nieren, Stoffwechselstörungen, Entzündungsprozesse und Allergien.

 

Von besonderer Bedeutung ist die Änderung der Hirnwellentätigkeit, wenn wir unter Stress stehen.

 

...

 

 

Burnout – eine Chance

 

Aber Burnout ist mehr. Denn Burnout führt uns in eine Lebenskrise, die wir auch als Chance sehen können. Burnout will uns etwas sagen. Wir werden  gezwungen, uns mit uns selber, unserem Leben, unseren Werten und Zielen auseinanderzusetzen. Ein Warnsystem sozusagen, damit es am Ende unseres Lebens nicht womöglich heißt: Thema verfehlt! 

 

Diese Auseinandersetzung müssen wir aber nicht erst führen, wenn Burnout auf dem Plan steht, wenn wir drohen auf einer Sandbank zu stranden. Dann bedarf es oft der Hilfe von außen, die man in Form eines Coaches, eines Psychotherapeuten, eines Buches, eines Seminars oder eines Freundes in Anspruch nehmen sollte. Ein anderes Schiff muss uns ins Schlepptau nehmen, um von der Sandbank loszukommen. Fragen und Interventionen können durch den eigenen Veränderungsprozess helfen.

 

Zunächst ist es von Bedeutung, dass man sich selber in den Mittelpunkt rückt und den derzeitigen Standort bestimmt.

...


(Auszüge aus meinem Fachartikel, 2008)

Ein Gedicht über die Liebe



Wenn ich so lieben darf

Dann ist es richtig

 

Wenn die Zeit ihre Dimension verliert
Weil wir zu zweit nur noch eins sind

 

Wenn Du beim Schweigen meine Stimme hörst
Und ein Verstehen ohne Sprache möglich ist

 

Wenn durch Begegnung und Bewegung
Unsere Entwicklung als Ergebnis steht

Wenn ich so lieben darf

Dann ist es richtig

 

Wenn ich in Deinem Blick ertrinke
Und Deine Hände alles sagen

 

Wenn Dein Lächeln meine Seele berührt
Und alles in mir zu Dir möchte

 

Wenn mein Herz Dich einlädt zum Verweilen
Und alles an Dir willkommen ist

Wenn ich so lieben darf

Dann ist es richtig

 

Wenn mein Begehren keine Grenzen kennt
Weil Du mich auffängst, wenn ich falle

 

Wenn Deine Schwingung meine ist
Und Gleichgewicht uns beide trägt

 

Wenn wir uns gegenseitig schenken
Und Hingabe so selbstlos ist

Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig

 

Wenn ich Dir sagen kann: Ich liebe Dich
Ohne Anspruch auf Besitz

 

Wenn alles möglich scheint zu fühlen
Und alles absichtslos geschieht

 

Wenn Du Dich frei fühlst in Verbindung
Und Raum für noch mehr Liebe ist

Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig

 

Wenn ich Dir nah bin aus der Ferne
Und Vermissen mich so glücklich macht

 

Wenn meine Tränen fließen dürfen und auch heilen
weil Dankbarkeit aus ihnen spricht

 

Wenn Bilder ganze Träume malen
Und die Farben meiner Reise sind

Wenn ich so lieben darf
Dann ist es richtig

Wenn ich so lieben darf
Dann ist es göttlich

So liebe ich DICH
Bedingungslose Liebe

Zwei Wahrheiten

Die Impfung - Du und ich




Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Schließlich willst Du einen Schutz

Wer will schon krank sein oder sterben

Du bist so sicher, dass es nutzt

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Vertraue dem Immunsystem
Die Impfung ist doch nicht getestet
Die Folgen sind nicht abzusehen

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Denn auch bei Grippe hilft es Dir

Keine Statistik lässt Dich zweifeln
Warum denn auch, Du traust dem WIR

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Das Leben birgt ein Risiko
Die Sterblichkeit war nicht erhöht
Und das auch nicht in Bergamo

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Es scheint nicht nur am Trend zu liegen

Du hast Vertrauen in die Medizin

Die Medien können ja nicht alle lügen

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Die Medien blasen nur aus einem Rohr
Dass alle einer Meinung sind
Das kommt mir wirklich spanisch vor

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Die Angst vor Nebenwirkung hast DU nicht

Selbst Dein Arzt steht doch dahinter

Der wird es wissen – sicherlich

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Vor mRNA habe ich Respekt
Der Mechanismus ist ganz neu
Wer weiß,  was alles darin steckt 

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Du möchtest frei sein und soziales Leben

Die Ausgrenzung der Ungeimpften

Betrifft Dich nicht, so ist es eben

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Wird auch mein Grundrecht stark verletzt
Meine Freiheit wird extrem beschnitten
Arbeit verboten - per Gesetz

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Zum Schutz vor Langzeitfolgen siehst Du es ein

und auch Kinder haben Pflichten

Zum Schutz der Kranken/Schwachen muss es sein

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Und auch für Kinder denke ich so
Ihnen hat Corona nicht geschadet
Ich sehe keinen Sinn darin – gar nirgendwo

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Der Druck, der ist Dir viel zu groß

Von Familie, Chef oder Kollegen

Stellt man Dich sonst als Querulanten bloß

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Belastet ihr mich auch mit Schuld
Bin weder Menschenfeind noch Spinner
Die Impferei scheint eher Kult

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Denn Mobbing ist auch eine Qual

Du glaubst, Du bist dazu gezwungen

Als hättest Du gar keine Wahl

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Wem nützt die ganze Hysterie
Die Pharmaindustrie hat eine Lobby
Mein Urvertrauen hatten sie nie

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Natürlich muss auch Boostern sein

Die Viren lieben Mutationen

Das leuchtet jedem Virologen ein

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Ich teile die Gefahr der Mutation
Immunflucht folgt der Impfkampagne
Forciert die Chance der Viren-Adaptation

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Die Überwachung stört Dich marginal

Der Urlaub klopft schon an die Tür

Ist alles praktisch - so digital

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Und stelle mit Erschrecken fest
Dass Videos aus dem Netz verschwinden
Man Kritiker nicht reden lässt

Du sagst, Du lässt Dich sicher impfen

Denn Du glaubst nicht an Verschwörung

Allein der Gedanke lässt Dich schaudern

Führt bei Dir zu noch mehr Empörung

Ich sag, ich lasse mich nicht impfen
Weder für Reisen noch für einen Flug
Mir scheint hier eine Chance gegeben
Für einen weltweiten Betrug



 Du bleibst dabei, ich tue es auch
Und tausend Fragen stellen sich ein
Ich kann sie mit Dir gar nicht teilen
So bleibt jeder für sich allein
 
Was machen wir mit uns´ren Welten
Die spalten und doch zusammengehören
Wie geht es weiter mit uns beiden
Wenn wir uns immer wieder daran stören
 
Ich weiß von vielen anderen auch
G
efangen in derselben Problematik
L
asst uns auf Gemeinsamkeiten schauen
um klarzukommen mit der Thematik
 
Die Lösung heißt hier Toleranz
Dass wir einander akzeptieren
Jeder hat eine andere Angst
Die wir tief im Innern spüren
 
Ich habe eine große Hoffnung
Dass Deine Wahrheit mir die meine lässt
Dass meine Zweifel Dir nicht schaden
Denn, VERANTWORTUNG trägt jeder für sich selbst

 

 

                                                                                                                                           Gerburg Weiss, Oktober 2022